FESTIVAL 2026
Das vorliegende Programm zum INDUSTRIE|KULTUR|FESTIVAL #11 steht unter Vorbehalt:
07.09.2026, 18–21 Uhr
Eröffnung TIK 2026 und IKF#11
Im UT Connewitz werden die diesjährigen »TAGE DER INDUSTRIEKULTUR « und das INDUSTRIE|KULTUR|FESTIVAL#11 eröffnet. Gezeigt werden drei Kurzfilme vom Mitteldeutschen Kurzfilmfestival » KURZSUECHTIG« in Zusammenarbeit mit Mike Brandin. Außerdem eine Podiumsdiskussion zu „Wie der Kaffee nach Vietnam kam und blieb“ mit einem Impulsvortrag von Katja Hoyer. Dazu gibt es frischen Kaffee für alle Gäste.
Veranstaltungsort:
UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12 a, 04277 Leipzig
Projektpartner:
– Katja Hoyer, King’s College London
– Dieter Künstling, IAK Agrar Consulting GmbH
– Enrico Pierard, Kaffeerösterei Moness
Kaffee war ein Politikum in der DDR. Die Fluktuationen in der Kaffeeproduktion und die damit steigenden Preise im Weltmarkt hatten Auswirkungen auf den Kaffeemarkt der DDR. In den späten 1970er Jahren waren diese Preise besonders stark gestiegen und am 26. Juli 1977 beschloss das SED-Politbüro die Einführung von »Kaffee-Mix«, einem Ersatzprodukt, das gerade einmal 51 Prozent Röstkaffee enthielt. Der Unmut der DDR-Bürger war groß und die Kaffeekrise der DDR war geboren. Kaffeeanbau in einem mit der DDR »eng zusammenarbeitenden« Staat sollte die Krise beheben.
Zur Eröffnung der 14. Leipziger Tage der Industriekultur werden in einer Podiumsdiskussion industriekulturelle Aspekte der – via Wissens- und Technologietransfer aus der DDR angeregten – Kaffeeproduktion in Vietnam beleuchtet. Das betrifft einerseits den großen Rahmen der politischen Zusammenhänge, die mithin Ursachen des Wissenstransfers gewesen sind, als auch dessen einzigartige technische Umsetzung. Um den Programmpunkt auch sinnlich erlebbar zu machen, ist die Verkostung entsprechenden Kaffees aus der vietnamesischen Provinz Đắk Lắk geplant.
Die konkrete Ausformung dieses Wissens- und Technologietransfers ist weder allein aus kultureller noch allein aus industrieller Sicht erklärbar. Das Zusammenspiel beider Aspekte wird diskutiert mit der Historikerin Katja Hoyer (King’s College London), die sich mit den (wirtschafts-)politischen Hintergründen befasst hat und daher auch – das Thema u. a. historisch einordnend – das Impulsreferat halten wird. Zudem wird Herr Dieter Künstling, der das noch heute agierende Leipziger Unternehmen, die IAK Agrar Consulting GmbH, vertritt und dessen Vorläufer u. a. damals in Vietnam und der DDR agierte, die Podiumsdiskussion als Diskutant bereichern. Er wird – soweit das möglich ist – auch auf ein aktuelles Projekt des gen. Unternehmens eingehen, bei dem die Erfahrungen mit der Kaffeeproduktion in Vietnam eine wichtige Rolle spielen. Die Verkostung des Kaffees liegt in den Händen der Kaffeerösterei Moness, deren Inhaber, Herr Enrico Pierard, auf der Podiumsdiskussion u. a. auch über seine Erfahrungen mit gegenwärtig verfügbarem Kaffee aus Vietnam berichten wird.
08.09.2026, 17–20 Uhr
UNTERNEHMERFORUM – Industrie im Wandel
Die industrielle Landschaft steht vor historischen Transformationsprozessen. Digitalisierung, veränderte Marktstrukturen und nachhaltige Technologien fordern etablierte Geschäftsmodelle heraus, eröffnen jedoch gleichzeitig Zukunftschancen für unsere Region. Zum Thema „ Industrie im Wandel“ bieten die Akteure Landkreis Leipzig – Wirtschaftsförderung, Standortinitiative Wurzener Land e. V. und wir gemeinsam eine Plattform für Information und Diskussion. Erstmals ist das UNTERNEHMERFORUM Bestandteil des regionalen Programms der »Tage der Industriekultur« .
Veranstalter: Unternehmerverband Sachsen e. V., Landkreis Leipzig,
Wirtschaftsförderung, Standortinitiative Wurzener Land e. V.
Veranstaltungsort:
Berufliches Schulzentrum Wurzen, Straße des Friedens 12, 04808 Wurzen
Programm:
17:00 bis 17:30 Uhr: Ankommen
17:30 bis 17:50 Uhr: Begrüßung:
- Henry Graichen, Landrat Landkreis Leipzig
- Dietrich Enk, Präsident Unternehmerverband Sachsen e. V.
- Marco Bauch, Vorstand Stadtortinitiative Wurzener Land e. V.
17:50 bis 18:10 Uhr: Vortrag: Wirtschaftsstandort Wurzen
Dr. Ulrich Heß, Historiker, Standortinitiative Wurzener Land e. V.
18:10 bis 18:30 Uhr: Vortrag: LIFTKET WORKS 1948
Benjamin Göldner, Geschäftsführer LIFTKET Hoffmann GmbH
18:30 bis 19:30 Uhr: Podiumsdiskussion mit:
- Henry Graichen: Landrat Landkreis Leipzig
- Prof. Dr. Utz Dornberger: Professor für Entwicklungsökonomie, Universität Leipzig
- Corinne Ziege: Globale Produktleiterin für Carbon-Capture-Systeme Nikkiso Cryotec GmbH
- Katrin Weist: Geschäftsführerin Wutra Fördertechnik GmbH
- Benjamin Göldner: Geschäftsführer LIFTKET Hoffmann GmbH
Moderation: Marie-Luise Rieger (Zarof GmbH) und Lars Schaller (Unternehmerverband Sachsen e. V.)
19:30 Uhr: Get-together
Quelle: Stadtarchiv Langewiesen
08.09.2026, 17–20 Uhr
The Bottle that changed the world. Eine globale Kulturgeschichte der Thermosflasche
Was hat die Thermosflasche mit Leipzig zu tun? Mehr, als man denkt! Denn die unscheinbare Flasche, die seit fast 125 Jahren Kaffee und Speisen warm wie Getränke und Eis kalt hält, hat eine erstaunliche Geschichte: Erfunden in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts in Berlin vom Glastechniker Reinhold Burger (1866–1954) als Nebenprodukt eines
Auftrags des Ingenieurs und Kältemaschinenfabrikanten Carl von Linde (1842–1934) – trat die Thermosflasche dank des Erfindergeistes Burgers, der aus einem Laborgefäß ein Konsumprodukt machte, und des Marketinggeschicks der American Thermos Bottle Company (gegründet 1907) ihren Siegeszug um die Welt an.
Projektpartner:
– Dr. Shirley Brückner, Historikerin und Kuratorin
Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr – vorher kann die Ausstellung besichtigt werden.
Veranstaltungsort:
Handwerkskammer zu Leipzig, Dresdner Straße 11/13, 04103 Leipzig
09.09.2026
Sächsisches Themenjahr „Tacheles“
Zahlreiche Veranstaltungen finden in diesem Jahr zur jüdischen Kultur in Sachsen statt. Auch Leipzig hat sehr viel zu bieten. Wir beteiligen uns mit Vorträgen und Führungen zu jüdischen Unternehmern und Waren- und Kaufhäusern, darunter das »Warenhaus Ury« am Wilhelm-Leuschner-Platz.
Veranstaltungsort:
Leipzig
09.09.2026, 18–21 Uhr
Jubiläen auf der Schiene
In diesem Jahr feiert man einige Jubiläen auf der Schiene in Leipzig. Dazu zählen 75 Jahre Parkeisenbahn am Auensee, 130 Jahre elektrische Straßenbahn in Leipzig, 170 Jahre Lindenauer Kiesbahn oder 111 Jahre Leipziger Hauptbahnhof. Aus diesem Grund gibt es einen Themenabend, der sich mit drei Jubiläen befasst. Es geht um die Geschichte und Entwicklung, die Fahrzeuge und Anlagen sowie um die Vereine, die dahinterstehen und die technischen Denkmale pflegen und bewahren.
Im Vorfeld findet die Besichtigung von drei LVB-Betriebshöfen statt.
Projektpartner:
– imago urbis – Dave Tarassow
Veranstaltungsort:
Vereinshaus Wasser-Stadt-Leipzig e. V., Industriestraße 72, 04229 Leipzig (geplant)
Besichtigungen von Betriebshöfen der Leipziger Verkehrsbetriebe
09.09.2026, 09:00 Uhr: Straßenbahnhof Paunsdorf
09.09.2026, 11:30 Uhr: Technisches Zentrum Heiterblick
09.09.2026, 14:30 Uhr: Straßenbahnhof Angerbrücke
Uwe Reisewitz, Leiter Betriebshofwerkstatt Angerbrücke
Um Anmeldung wird gebeten: demnächst verfügbar
Programm:
17:30 Uhr: Einlass
18:00 Uhr: Begrüßung
18:05 Uhr: 75 Jahre Parkeisenbahn am Auensee
Parkeisenbahn Auensee e. V.
19:05 Uhr: 130 Jahre elektrische Straßenbahn
AG „Historische Nahverkehrsmittel Leipzig“ e. V.
20:05 Uhr: 170 Jahre Lindenaur Kiesbahn
Michael Lückert, Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau e. V.
21:05 Uhr: Gespräche und Ausklang
10.09.2026, 18–20 Uhr
Lesung und Klangperformance zu Texten von Wolfgang Hilbig und Walter Bauer
Zu den festen Traditionen des Leipziger Industrie|Kultur|Festivals gehört alljährlich eine literarische Veranstaltung, die sich mit dem unverwechselbaren literarischen Schaffen dieses wichtigsten der mit der Industriekultur Mitteldeutschlands verbundenen Schriftsteller widmet – Wolfgang Hilbig.
Projektpartner:
– Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e. V.
– Thomas Böhme
– Jürgen Jankowsky
Veranstaltungsort:
Alte Handelsschule, Gießerstraße 75, 04229 Leipzig (geplant)
Wolfgang Hilbig wurde 1941 im thüringischen Meuselwitz geboren und ist in der Bergarbeiterfamilie seines Großvaters aufgewachsen. Nach der Volksschule machte er eine Dreherlehre und arbeitete nach dem Wehrdienst als Werkzeugmacher, Hilfsschlosser und Abräumer in einer Ausflugsgaststätte. Ab 1970 war er zehn Jahre lang Heizer in Meuselwitz und Ost-Berlin. Von 1981 bis zu seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik lebte er in Ost-Berlin und Leipzig als freier Schriftsteller. 2007 ist er in Berlin gestorben.
Hilbig wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Brüder-Grimm-Preis, dem Kranichsteiner Literaturpreis, dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Bremer Literaturpreis und dem Georg-Büchner-Preis. Kennzeichnend für diese Hommage sind ihre wechselnden Veranstaltungsorte und die unterschiedlichen Formate, mit denen Künstler sich dem dichterischen Werk Hilbigs annehmen.
Anlässlich dessen 50.Todestages wird im Jahr 2026 die Verbindung zu einem Schriftsteller hergestellt, dessen Werk ähnlich mit der Industrie seiner mitteldeutschen Heimat verbunden ist: Walter Bauer. Der aus Merseburg stammende Schriftsteller wurde vom mitteldeutschen Raum so entscheidend geprägt, dass ihm diese Region, obwohl er Deutschland 1952 verließ und fortan in Kanada wirkte, zeitlebens literarische Heimat blieb. Sein umfangreiches Gesamtwerk drückt sein unbändiges Verlangen nach Freiheit, Selbständigkeit und Ungebundensein aus. Durch seine Botschaft der Menschlichkeit und sein Bekenntnis zum europäischen Geist zählt Walter Bauer zu den namhaften deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Eines seiner bekanntesten Frühwerke ist »Stimme aus dem Leunawerk«.
Mit diesem Bezug ist das Mitglied der Hilbig-Gesellschaft Thomas Böhme zur Lesung von Hilbig-Texten eingeladen, da er in diesem Jahr mit dem Walter-Bauer-Literaturpreis der Stadt Leuna ausgezeichnet wurde. Böhme, geboren 1955 in Leipzig, wo er bis heute lebt, ist seit seinem Debüt mit dem Gedichtband „Mit der Sanduhr am Gürtel“ (Berlin: Aufbau Verlag 1983) als freier Autor tätig. Neben seinen in großer Regelmäßigkeit erscheinenden Lyriksammlungen hat er auch Romane, Novellen, experimentelle Prosaformen und Fotobände veröffentlicht. In Bänden wie „Im Ort“, der dem Mansfeld gewidmet ist, wendet er sich wie Bauer einer Welt zu, die von der Arbeit und der Veränderung geprägt ist, und lotet ähnlich wie der Namensgeber des Preises aus, was diese Arbeit, diese Veränderung mit den sie Erfahrenden macht.
Die Erinnerung an Walter Bauer bewahrt insbesondere der Merseburger Stadtchronist Jürgen Jankowsky. Nach dem Schulbesuch, Abitur und abgebrochenem Chemiestudium erhielt Jankowsky eine Ausbildung zum Berufsmusiker. Es folgte ein Fernstudium am Literaturinstitut Leipzig und die Mitarbeit im Literaturzentrum Halle/Saale. Seitdem arbeitete er als freischaffender Künstler.
Für die Veranstaltung wird Jankowsky Leseproben um Stimmcollagen erweitern, die er auf Basis von Originalaufnahmen von Walter Bauer arrangiert.
11.09.2026, 10–17 Uhr
Tagung mit Netzwerktreffen »
Bürgerschaftliches Engagement und Industriekultur«
Das Netzwerktreffen hat sich zu einer regen Austauschplattform für Akteure der Industriekultur im mitteldeutschen Raum entwickelt, die die Möglichkeit bietet, über den eigenen städtischen bzw. regionalen Raum hinauszuschauen und sich zu vernetzen.
Thema der Tagung 2026 wird die Wechselwirkung zwischen ehrenamtlichem Engagement und institutioneller staatlicher Förderung dieses Themenbereichs sein. Wir wollen anhand repräsentativer Beiträge über die Bedeutung und Motivation ehrenamtlicher Aktivitäten sprechen sowie über den Beitrag von Verbandsstrukturen für die institutionelle Stabilisierung ihrer Mitgliedsvereine.
Die Bewahrung industrieller Bauwerke, technischer Anlagen und kulturhistorischer Sammlungen ist in zahlreichen Fällen dem langjährigen Einsatz ehrenamtlicher Akteurinnen und Akteure zu verdanken. Ob Maschinenhäuser, historische Dampflokomotiven, Brauereien, Postmeilensäulen oder elektronische Maschinen – ehrenamtliches Engagement trägt maßgeblich dazu bei, diese industriegeschichtlichen Zeugnisse zu erhalten, zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Veranstaltungsort:
Konsumzentrale, Industriestraße 95, 04229 Leipzig (geplant)
Programm: (unter Vorbehalt)
09:30 Uhr: Einlass
10:00 Uhr: Begrüßung
- Matthias Wießner, Vorsitzender des Industriekultur Leipzig e. V.
- Dave Tarassow, Koordinator TAGE DER INDUSTRIEKULTUR
10:10 Uhr: Impulsvortrag zur Euregion Neisse-Nisa-Nsya
10:40 Uhr: Netzwerk Industrie.Kultur.Ost und Ostmoderne
Sebastian Dämmler, Industrie.Kultur.Ost
11:10 Uhr: Sächsische Spinnmühlen
Vanessa Wilson, Denkmalnetz Sachsen
11:40 Uhr: Erhalt einer Eisenbahnstrecke in der Oberlausitz
Matthias Böhm, Pro Herrnhuter Bahn e. V. / Stadtforum Zittau
12:10 Uhr: Mittagspause
13:10 Uhr: Förderverein Schwemme-Brauerei
Johanna Voll, Förderverein Schwemme e. V.
13:40 Uhr: Erhalt einer Gasmaschinenzentrale in Unterwellenborn
Gasmaschinenzentrale Unterwellenborn e. V.
14:10 Uhr: Ein Schloss für Grünau?
Dr. Evelin Müller, AG Park Schloss Grünau
14:40 Uhr: Pause
15:00 Uhr: Rettung einer großen Eisenbahnbrücke
Frank Kotzerke, Viadukt e. V., Chemnitz
Des Weiteren:
- Landesverband Industriekultur Sachsen e. V.
- Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.
- Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V., AG Industriekultur
16:00 Uhr: Markt der Möglichkeiten – Gespräche – Austausch
17:30 Uhr: Ende
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Während der gesamten Veranstaltung findet ein »Markt der Möglichkeiten« statt, bei dem beteiligte und nicht beteiligte Organisationen über sich und ihre Arbeit informieren.
Zugesagte Info-Stände:
- Industriekultur Leipzig e. V., AG Katalog
- Denkmalnetz Sachsen
- AG Park Schloss Grünau
11.09.2026, 19–21 Uhr
Wie war das damals? Zeitzeugenabend
Im Anschluss des Netzwerktreffens findet ein Abend mit Erinnerungen und Gesprächen statt. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damaliger VEB und Kombinate kommen zusammen und plaudern aus dem Nähkästchen. Wie war das damals als Lehrling, als Aushilfe oder als Werktätiger? Was hat man produziert, was wurde bei Hitze im Sommer gemacht oder welche Auszeichnungen hat man bekommen?
Veranstaltungsort:
Konsumzentrale, Industriestraße 95, 04229 Leipzig (geplant)
12.09.2026, 10–13.30 Uhr
Ä Schälchen Heeßn mit Karl Heine und ’ne lustige Kahnfahrt
Traditionell laden wir zum Empfang am Karl-Heine-Denkmal ein und stoßen diesmal mit einer Tasse Kaffee an. Danach gibt es die Möglichkeit, mit einem Holzboot über die Weiße Elster und den Karl-Heine-Kanal zu fahren.
Projektpartner:
– Wasser-Stadt-Leipzig e. V.
Veranstaltungsort:
Karl-Heine-Denkmal, Clara-Zetkin-Park (Käthe-Kollwitz-Straße/Klingerweg), 04229 Leipzig
12.09.2026, 14–17 Uhr
Stadtrundfahrt auf der Linie 14
Am Nachmittag finden zwei moderierte Stadtrundfahrten auf der Straßenbahnlinie 14 statt, die zwischen Straßenbahnhof Angerbrücke und Klinikum St. Georg verkehrt. Dabei kommen wir an zahlreichen Stätten der Industriekultur vorbei. Für diese Fahrt wird ein gültiges Ticket (LVB-/MDV-/DB-/D-Ticket) benötigt. Zugestiegen werden kann an jeder Haltestelle, wo die Linie 14 fährt.
Projektpartner:
– Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Abfahrt für die komplette Tour:
Haltestelle Angerbrücke, Straßenbahnhof (Zschochersche Straße), 04177 Leipzig
13.09.2026, 11–17 Uhr
Tag des offenen Denkmals im Robert-Koch-Park
Auch 2026 nutzen wir den »Tag des offenen Denkmals« für eine gemeinsame Veranstaltung im Robert-Koch-Park, den von 1910 bis 1913 der Industriepionier Rudolph Sack als Landschaftspark neben seinem Versuchsgut für Landwirtschaftsmaschinen angelegt hat. Es finden Vorträge, Führungen, Lesungen und eine Ausstellung um die Wichmannvilla statt.
Projektpartner:
– Komm e. V. / Industriekultur Leipzig e. V. / Leipziger Denkmalstiftung / Förderverein der Leipziger Denkmalstiftung e. V. / Denkmalnetz Sachsen / Haus Steinstraße / inab / Stadt Leipzig / IG Kleinzschocher / Leipziger Ökonomische Societät e. V.
Veranstaltungsort:
Robert-Koch-Park, Nikolai-Rumjanzew-Straße 100, 04207 Leipzig
13.09.2026, 13–19 Uhr
Der klingende Park im Clara-Zetkin-Park
Die Veranstaltungsreihe »Der klingende Park« als Teil der Industriekulturtage bietet eine Reise durch die Geschichte der Gartenbaukunst in Leipzig, angefangen mit den prächtigen privaten Bürgergärten, dem ersten Botanischen Garten und dem ersten kommunalen Landschaftspark Deutschlands über die modernen Ausstellungs- und Freizeitparks sowie Ausflugsstätten im Industriezeitalter bis hin zu den noch erhaltenen Parkanlagen jener Zeit, die als Gartenbau- und Kulturdenkmal heute einen besonderen Schutzstatus genießen. Die Parkerrichtung war über dem ein wichtiger Faktor des städtebaulichen Wandels im Zuge der Hochindustrialisierung und des Städtewachstums in Deutschland.
Projektpartner:
– Mike Demmig und Anne Roßburger, Initiative »
Mein Park«
– Musikpavillon
Veranstaltungsort:
Clara-Zetkin-Park, Anton-Bruckner-Allee 11, 04107 Leipzig